Zerstörungsfreie Prüfverfahren (ZfP) im Ingenieurbau
Bei der Beurteilung von Bestandsbauwerken wie Brücken oder Industriegebäuden ist eine exakte Kenntnis der inneren Tragstruktur unerlässlich. Um Bauwerke nicht durch zerstörende Eingriffe wie Kernbohrungen zu schwächen, setzen wir auf fortschrittliche und aufwendige zerstörungsfreie Prüfverfahren.
Unser Leistungsspektrum umfasst die detaillierte Detektion der Bewehrung im Stahlbeton. Wir ermitteln für Sie den genauen Bewehrungsverlauf, die Lage und Menge der Stähle, die vorhandene Betondeckung sowie die Bauteildicken. Damit stellen wir Ingenieurbüros und Behörden belastbare Messergebnisse als sichere Entscheidungsgrundlage für Bauwerksprüfungen und Instandsetzungsplanungen zur Verfügung.
Herausforderungen bei Bauwerken im Bestand
Bei der Beurteilung älterer Tragwerke, wie Brücken oder Industrieanlagen, fehlen oftmals vollständige oder verlässliche Bestands- und Bewehrungspläne. Stehen statische Nachrechnungen, Umnutzungen oder umfangreiche Instandsetzungen an, ist die exakte Kenntnis der verborgenen Bewehrung jedoch zwingend erforderlich.
Traditionelle, zerstörende Verfahren – wie großflächige Bauteilöffnungen oder zahlreiche Kernbohrungen – schwächen die Bausubstanz, sind zeitaufwendig und bei laufendem Betrieb oft nicht realisierbar. Die zerstörungsfreie Prüfung (ZfP) schließt diese Informationslücke. Sie liefert die notwendigen Parameter für die statische Bewertung, ohne die Integrität oder Tragfähigkeit des Bauwerks zu beeinträchtigen.